Veröffentlicht am Februar 7, 2010 von Manfred Itzinger
Vor dem 13. Dezember, dem Tag an dem der Südbahnhof gesperrt wurde, gab es Pressekonferenzen von den Wiener Linien und der ÖBB, in denen mitgeteilt wurde, dass beide Betriebe bestens auf die Sperre vorbereitet seien. Dass dies so nicht ganz stimmen kann, sieht man unter anderem an den Aufzügen der provisorischen S-Bahn Haltestelle Südbahnhof im Schweizer Garten. Nach der Sperre des Südbahnhofes waren sie noch nicht betriebsbereit. Siehe http://wieden.gruene.at/hauptbahnhof/artikel/lesen/53536/
Anfang Jänner wurde als Datum der Inbetriebnahme Montag, 25. Jänner genannt. Wie man sich vor Ort leicht überzeugen kann, wird das Funktionieren beider Aufzüge noch längere Zeit auf sich warten lassen.

Aufzug Richtung Meidling

Aufzug Richtung Praterstern
Es wird noch einige Zeit dauern, bis sie in Betrieb gehen werden. Dies zeigt wieder einmal welchen Stellenwert die Fahrgäste besitzen. Dieser so wenig seriveceorientierter Umgang der ÖBB mit ihren Kundinnen und Kunden treibt immer mehr Fahrgäste von der Bahn zum Auto, was zu noch mehr Stau und Umweltverschmutzung führt. Das Umsteigen vom Auto auf die Bahn wird so den Menschen sehr schwer gemacht.
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Veröffentlicht am Februar 4, 2010 von Manfred Itzinger
Eine weitere Schikane für die FußgängerInnen im Bereich des Südbahnhofs. Nach dem Willen der VerkehrsplanerInnen sollen die PendlerInnen, die von der Linie D zum Ostbahnhof wollen, von der Endhaltestelle über die Arsenalstraße zum Schweizer Garten wechseln, dem Schweizer Garten entlang bis zur Schweizergartenstraße gehen und dort wieder die Arsenalstraße überqueren, um zum Ostbahnhof zu kommen. Es wurden sogar Gitter mit Verbots- und Hinweisschilder aufgestellt.

Verbots- und Hinweisschild auf Absperrgitter
Aber die FußgängerInnen wollen den Umweg nicht in Kauf nehmen und gehen illegaler weise auf der bahnhofseitigen Straßenseite zum Ostbahnhof. Eine echte Abstimmung mit den Füssen.

Trotz ABsperrung gehen die FußgängerInnen entlang der Arsenalstraße
Es ist unverständlich, dass man den UmsteigerInnen diesen Umweg zumuten will, ist doch Platz für einen Gehsteig, wie das Bild unten zeigt.

Im Hintergrund ist vorhandener Gehsteig sichtbar
DIE GRÜNEN fordern daher die sofortige Errichtung eines Gehsteiges, damit die PendlerInnen auf kurzem Weg und sicher zum Ostbahnhof gelangen können.
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Veröffentlicht am Januar 19, 2010 von Manfred Itzinger
Manchmal hat man das Gefühl, dass die VerkehrsplanerInnen alle FußgängerInnen bzw. BenützerInnen von Öffis als masochistisch veranlagt einschätzen. Anders kann man sich die verunglückte Planung bei der Kreuzung des Gürtels vor dem Südbahnhof nicht erklären. Hier versucht man durch Gitter, Verbotsschilder und Zebrastreifen nur über die halbe Straße die Menschen, die zur Haltestelle der Linie 69A Richtung Simmering wollen, zu Umwegen zu zwingen.
1. Gitter sperren den Zebrastreifen über den Gürtel.

Absperrgitter
2. Ein Schildbürgerstreich der Sonderklasse ist, dass die Fußgängerampel nicht stillgelegt wurde und die FußgängerInnen dazu animiert bei GRÜN den Gürtel trotz Gitters zu überqueren.

Trotz Gitter ist Fußgängerampel in Betrieb
3. Ein Verbotsschild soll die Menschen daran hindern den schmalen Randstreifen zu benützen um zur Haltestelle zu gelangen.

Verbotsschild
4. Auch der Zebrastreifen nur über die halbe Arsenalstraße zwingt zu Umwegen.

Kein Zebrastreien auf der Fahrbahn stadtauswärts
Dabei wäre es so einfach, die Wege für die FußgängerInnen sicher und kurz zu halten: Den Randstreifen zu einem Gehsteig ausbauen, den Zebrastreifen über die gesamte Arsenalstraße verlängern und die Gitter wieder entfernen und schon ist die Haltestelle der Linie 69A Richtung Simmering von allen Richtungen bequem ohne Umwege zu erreichen.

Schmaler Randstreifen
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Veröffentlicht am Dezember 18, 2009 von Manfred Itzinger
Fahrgäste, die von der S-Bahn auf kurzem Weg zur Haltestelle der Linie 69A in Richtung Simmering wollen, müssen besonders vorsichtig sein, denn sie leben gefährlich. Es führt zwar ein Schutzweg über die stadteinwärts führenden Fahrstreifen der Arsenalstraße zur Haltestelle der Linie 69A Richtung Südtiroler Platz und der Linie D.

Schutzweg nur bis zur Haltestelleninsel
Leider gibt es aber keinen Schutzweg über die stadtauswärts führenden Fahrstreifen.

Kein Schutzweg
Auf der anderen Straßenseite gibt es auch keinen ausreichend breiten Gehweg zur Haltestelle.

Schmaler Gehsteig
Um gesichert zur Haltestelle der Linie 69A Richtung Simmering zu gelangen, mutet man den umsteigenden Fahrgästen zu, den stadtauswärtsliegenden Schutzweg zu benutzen. Dies bedeutet einen Umweg, den viele Fahrgäste, vor allem jene, die es eilig haben, nicht in Kauf nehmen. Denn alle Verkehrsplaner wissen, FußgängerInnen nehmen IMMER den kürzesten Weg, trotzdem werden immer wieder Umwege „eingeplant“

Durchgehender Schutzweg

Durchgehender Scjhutzweg oberhalb der Haltestelle der Linie 69A
Viele FußgehrInnen benützen daher den (logischen) kürzeren aber gefährlicheren Weg parallel zum Gürtel.

Im Hintergrund Menschen, die direkt zur Haltestelle eilen
Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit fordern DIE GRÜNEN daher SOFORT die Errichtung eines Schutzweges über die stadtauswärtsführenden Fahrbahnen der Arsenalstraße und eine Verbreiterung des Gehwegs. Es kann nicht sein, dass auf Kosten der schwächsten VerkehrsteilnehmerInnen gespart wird.
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Veröffentlicht am Dezember 13, 2009 von Manfred Itzinger
Am Donnerstag, 10. Dezember hat Gemeinderätin und Nahversorgungssprecherin Eva Lachkovics von den Grünen Wien gemeinsam mit dem Klubobmann der Grünen Wieden, Manfred Itzinger, mehr als 1.000 Unterschriften an Post-Generaldirektor Pölzl und Infrastrukturministerin Bures übergeben.

Vor dem Ministerium
Im Gespräch mit Post-Generaldirektor Pölzl wurde mitgeteilt, dass es für die Bauzeit kein Ersatzpostamt geben wird. Gespräche mit einem Postpartner im 4. Bezirk (Elisabeth-Viertel) waren nicht erfolgreich, daher müssen sich alle Bürgerinnen und Bürger der Oberen Wieden ins Postamt in der Taubstummengasse begeben. Für die Bewohnerinnen und Bewohner des Arsenals ist das Postamt in der Marokkanergasse schlecht zu erreichen. Hier wurde eine Überprüfung versprochen, ob es möglich ist, das zuständige Postamt in die Filiale in der Ungargasse zu verlegen, das von Arsenal aus besser zu erreichen ist.
Der Postgeneraldirektor hat vorgebracht, dass sich ein Postamt am Hauptbahnhof nicht rechnet, vor allem nicht bei den Mietvorstellungen der ÖBB. Ein weiterer Punkt ist die Erreichbarkeit mit dem PKW. Da ja viele der KundInnen mit dem Auto ihre Briefe, bzw. die Pakete abholen wollen. Ein Ersatzpostamt in Containern wurde aus eben diesem Grund ebenfalls abgelehnt.
Post-Generaldirektor Pölzl versprach, die Unterschriften sehr ernst zu nehmen, aber der Haupttenor im Gespräch war, für die Post müsse sich das Ganze rechnen.
Im Gespräch mit dem zuständigen Mitarbeiter von Infrastrukturministerin Bures leiteten Lachkovics und Itzinger die Schwierigkeiten der Post-AG in den Verhandlungen mit den ÖBB weiter und baten um Vermittlung durch die Ministerin. Er ist zuversichtlich, dass man sich letztendlich einigen werde und es ein Postamt im neuen Hauptbahnhof geben wird.
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Veröffentlicht am Dezember 7, 2009 von schaffnerin
Ausstellung verpasst? Anbei ein Link zu den abgegebenen Projekten:
http://www.hanslechner.at/projekte/347/ausstellung/stufe1.htm
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Veröffentlicht am Dezember 4, 2009 von Manfred Itzinger
Auch diese wichtige soziale Einrichtung fällt dem Abriss des Südbahnhofs zum Opfer.
Die positive Meldung ist, dass die Vorbereitung für eine neue soziale Einrichtung am künftigen Hauptbahnhof auf Hochtouren laufen. „Die Weichen für das soziale Angebot am Hauptbahnhof müssen jetzt richtig gestellt werden, damit der soziale Fahrplan eingehalten wird!”, schreibt Michael Landau, Leiter der Caritas in einer Aussendung. Dies unterstreicht die Forderung der GRÜNEN am oder im Hauptbahnhof unbedingt soziale Einrichtungen einzuplanen und unterzubringen.
Die negative Meldung ist, dass für die nächsten Jahre diese Einrichtung fehlen wird. Wo werden die Menschen des provisorischen Ostbahnhofs und die aus dem neben dem Bahnhof liegenden Schweizergarten versorgt werden, wenn sie Hilfe benötigen? Der Bahnhof Meidling ist sicher zu weit entfernt. Die Suppe am Abend im Schweizergarten auszugeben, ist nicht ausreichend. Eine fixe Betreuungseinrichtung die darüber hinausgeht ist unbedingt erforderlich.
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Veröffentlicht am November 28, 2009 von Manfred Itzinger
Die letzten Tage des Südbahnhofes sind gekommen. Am Sonntag, 13. Dezember ist es so weit: der Südbahnhof wird geschlossen um dann abgerissen zu werden. Die ÖBB veranstaltet noch zwei Informationsausstellungen. Den Besuch dieser Ausstellungen könnten Sie mit einem Abschied vom Südbahnhof verbinden.
Ausstellung “Wettbewerb ÖBB-Konzernzentrale” und Präsentation angrenzender Hochhäuser
28.11.-4.12.2009, täglich geöffnet von 12.00 – 20.00 Uhr
Wien Südbahnhof, Halle Ostbahnhof
Ausstellung “Hauptbahnhof Wien – aktueller Projektstand”
9.-12.12.2009, täglich geöffnet von 12.00 – 20.00 Uhr
Wien Südbahnhof, Halle Ostbahnhof
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Veröffentlicht am November 5, 2009 von Manfred Itzinger
Wie sich jetzt wieder zeigt, werden im Rahmen der Bautätigkeit für den Hauptbahnhof immer mehr Flächen des Schweizergartens für angeblich provisorische Bauten und Verkehrsflächen verwendet. Um die Flächen für die Bürohäuser zu vergrößern wird die Baulinie der zukünftigen Gebäude näher zur Arsenalstraße hin verrückt. Um die erforderlichen Flächen für die notwendige Verkehrsinfrastruktur (Straßen, Gehsteige) zu erhalten, wird ganz einfach in den Schweizergarten hinein erweitert und betoniert. Die ÖBB erhält mehr Bauland zum Verkaufen, und das geht auf Kosten und zu Lasten des Schweizergartens.

Verbreiterung auf Kosten des Parks

Verbreiterung der Verkehrsfläche auf Kosten des Parks
Zum Glück gibt es das 20er Haus. In diesem Bereich ist ein Ausweichen in den Schweizergarten nicht möglich.
Für die rasche und kostengünstige Durchführung des Projektes Hauptbahnhof ist die Verlegung der Zugänge zur S-Bahn in den Schweizergarten erforderlich. Soll auch ein Provisorium sein. Ein Drittel dieser Kosten bis maximal € 720.000,- übernimmt die Gemeinde Wien.
Profitabel für die ÖBB. Für sie wird der Abriss des Südbahnhofes billiger. Profitabel aber auch für die Immorent. Das Grundstück wird frei von den S-Bahn-Zugängen. Dadurch wird die Bebaubarkeit verbessert und der Wert des Grundstücks erhöht sich. Im Gegenzug dazu verliert die Gemeinde Wien einige Quadratmeter an Grünfläche und der Schweizergarten wird kleiner. Die Vorteile liegen eindeutig bei der ÖBB, die Nachteile bei der Gemeinde Wien, und damit bei uns allen.

Baustelle der "provisorischen" Abgänge zur Schnellbahn
Bleibt zu hoffen, dass all diese „Provisorien“ nach Fertigstellung des Hauptbahnhofes wieder rückgängig gemacht werden.
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Veröffentlicht am November 1, 2009 von Manfred Itzinger
Die Auf- und Abgänge der S-Bahnhaltestelle Südbahnhof werden in den Schweizer Garten verlegt, damit der Südbahnhof ohne Behinderungen abgerissen werden kann.

Baustelle der neuen S-BAhnhaltestelle im Schweizergarten
Um kurze Umsteigwege zu erreichen, wird die Haltestelle der Linien 18 und O auch auf die andere Seite der Arsenalstraße verlegt. Das ist vernünftig und sicher zu begrüßen.
Zwischen den Gleisen und der Gürtelfahrbahn stehen Bäume.

Bäume im Grünstreifen
Davon sollen fünf Stück gefällt werden, weil sie im Weg stehen. Das ist sicher nicht zu begrüßen. Zu begrüßen ist es, wenn alle Bäume stehen bleiben, in den Haltestellenbereich integriert und mit begehbaren Baumscheiben ausgestattet werden. Das geht ja bei anderen Haltestellen auch, als gutes Beispiel kann die Haltestelle in der Wiedner Hauptstraße bei der Mayrhofgasse angeführt werden.

Baumscheibe im Haltestellenbereich in der Wiedner Hauptstraße
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